Wohlergehen

Wenn wir in unserer „unheiligen“ Zeit etwas zum Heile, zum Wohlergehen von Mutter Erde und aller sie bevölkernden Wesen beitragen wollen, müssen wir zuerst von den Bedürfnissen ausgehen, die diese Wesen haben. Beginnen wir bei der Geburt. Ist es nicht ein Grundbedürfnis eines jeden Wesens, das hier zu Besuch auf Mutter Erde kommt, in einem intakten, sauberen, beschützten, sicheren Lebensraum das Licht der Welt zu erblicken? Ein Ort, wo es genug Nahrung hat, ein Umfeld, das Geborgenheit gibt und Liebe. Ein Ort, wo das kleine Wesen sich selbst, seiner Bedürfnisse und Talente bewusst wird und sich darüber hinaus gesund entwickeln kann. Wir gehen auch von Chancengleichheit aus. Dass diese Nahrung gerecht verteilt ist. Dass das natürliche Habitat einer jeden Spezies erhalten ist. Ein Umfeld voller gleichgesinnter Gefährten, die einander beim Aufwachsen unterstützen. Unter dem Schutze der Ältesten, die mit Weisheit und Rat zur Seite stehen. Danach sehen wir uns die individuelle Entwicklung an. Ist es nicht Ziel, die besonderen individuellen Qualitäten eines jeden Wesens zu erkennen, damit es den Raum in seiner Lebenszeit einnehmen kann, für das es bestimmt ist? Zum Wohle für sich selbst und zum Wohle aller? Eine intakte Gemeinschaft besteht darin, dass für jedes Mitglied ein eigener Platz geschaffen wird, an dem es sich bestmöglich entfalten kann. Ohne Missgunst, Neid, Gier, Eifersucht, Rassentrennung und Krieg. Ein Ort, wo individuelles Verhalten dem großen Ganzen bestmöglich dient. Ist das nicht das Glück eines jeden Wesens, durch die eigenen Fähigkeiten anderen zu helfen, dadurch Harmonie entstehen zu lassen, wofür es lobend anerkannt wird? Wo nicht das eigene Ego vordergründig zu Zerstörung des Umfeldes beiträgt. Bedeutet nicht die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten ein Bruch mit vorgegebenen Dogmen und eingeschränkten Verhaltensmustern und führt dadurch zur Freiheit? Die Freiheit zu leben und zu lieben? Frei sein und bedingungslos lieben und geliebt zu werden? Für mein einfaches Sein? Für das was ich bin im reinsten Sein? Ist es auch nicht das Recht eines jeden Wesens, wenn es die Lebensmitte überschritten hat, sich ganz bewusst in einem Umfeld der Liebe und Geborgenheit sich auf den Tod vorzubereiten? In Würde zu altern, sein Wissen weiterzugeben und nicht aus seinem natürlichen Umfeld abgeschoben, verdrängt, nutzlos fristend seinem Ende entgegen zu schauen? In Frieden mit sich selbst zu sein und auf ein erfülltes Leben zurück zu schauen. In Frieden die Äuglein zu schließen und sich in die Hände der Allmacht zu begeben.

 

So sei es!